Presseraum

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Presseinformationen


20.10.2022
Digitalisierung unterstützt die nachhaltige Transformation

Presseinformation 13/2022: Der 6. Digital Summit des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) am 20. Oktober 2022 stand im Zeichen der beiden Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unternehmen und Wirtschaftsprüfer erhielten wertvolle Impulse, wie Digitalisierung die nachhaltige Transformation unterstützen kann und damit auch zum Booster für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle werden kann.

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07.10.2022
IDW Appell für eine verlässliche und akzeptierte Nachhaltigkeitsberichterstattung

Presseinformation 12/2022: Das IDW hat einen offenen Brief an deutsche und internationale politische Entscheider und Standardsetter geschrieben, um auf aktuelle kritische Aspekte beim Prozess der Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft aufmerksam zu machen. Der Berufsstand der Wirtschaftsprüfer weist insbesondere auf die Bedeutung einer gelungenen Nachhaltigkeitsberichterstattung hin, um Greenwashing gezielt vorzubeugen.

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20.09.2022
IDW Positionspapier Trendwatch: Trends und Herausforderungen im Automobilsektor

Die Automobilbranche steckt in einem tiefen Transformationsprozess. Da der Mobilitätssektor einer der Schlüsselbereiche hierzulande ist, beschäftigt sich das IDW mit wohlstandssichernden Anpassungsstrategien dieser Industrie. Das neue IDW Positionspapier Trendwatch zeigt auf, was nötig ist, damit die deutsche Automobilindustrie die bevorstehenden Herausforderungen erfolgreich besteht.

Düsseldorf, 20. September 2022 - Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) stellt in seinem neuen IDW Positionspapier Trendwatch „Die neue Mobilität – Trends und Herausforderungen im Automobilsektor“ wesentliche Grundsätze vor, mit denen die heimische Automobilindustrie auf die globalen Herausforderungen reagieren kann. „Die Politik darf bei ihrer Rahmensetzung bei allen Herausforderungen den Wert des Automobilsektors für den Standort Deutschland nicht vergessen“, fordert Prof. Dr. Klaus-Peter Naumann, Sprecher des Vorstands des IDW. Ein notwendiger gesellschaftlicher Konsens über Maßnahmen, Kosten und Ziele der Transformation sollte folgende vier Grundsätze berücksichtigen:

Erster Grundsatz: Individuelle Mobilität muss weiterhin für einkommensschwache Haushalte erschwinglich bleiben. „Sollten die Preise für Pkw oder deren Nutzung als Folge regulatorischer Vorgaben, geopolitischer Spannungen oder Lieferkettenänderungen derart steigen, dass größere Teile der Gesellschaft von individueller Mobilität ausgeschlossen zu werden drohen, ist dies nicht tragfähig“, so Klaus-Peter Naumann.

Zweiter Grundsatz: Mobilität ist grenzüberschreitend und international. Der weitere Erfolg der deutschen Automobilindustrie wird auch davon abhängen, welche Rolle Deutschland in der Welt übernehmen kann und will. Trotz vorhandener Reshoring-Tendenzen (Rückverlagerung der Produktion in die Industrieländer) wird die Automobilindustrie in Zukunft international bleiben. Gleichwohl gilt: „Das Risiko einer zu großen Abhängigkeit deutscher Unternehmen von ausländischen Märkten wie China muss stärker berücksichtigt werden“, so Naumann weiter.

Dritter Grundsatz: Mobilität bedeutet Arbeitsplätze. Die Dimension des anstehenden Strukturwandels darf nicht unterschätzt werden. Ein Wegfall von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie sollte mit der Schaffung neuer und qualitativ gleichwertiger Arbeitsplätze etwa in der Digitalindustrie kompensiert werden. Uns ist wichtig, dass ein politischer Diskurs geführt wird, ob der Transformationsprozess der Automobilindustrie vom Staat mit flankierenden Maßnahmen begleitet wird, so Naumann.

Vierter Grundsatz: Mobilität gehört in die Mitte der Gesellschaft. Die Gesellschaft als Ganzes und der einzelne Mensch müssen in den öffentlichen Diskurs und die Gestaltung des Transformationsprozesses einbezogen werden. Es gibt zahlreiche Hinweise, dass dieser Punkt bisher nicht ausreichend berücksichtigt wird. „Will sie von Erfolg gekrönt sein, muss die Transformation der Automobilindustrie eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein – gerade für Deutschland, das sich als wesentlicher Automobilstandort definiert“, konstatiert IDW Vorstandssprecher Naumann.

Das IDW Positionspapier Trendwatch „Die neue Mobilität – Trends und Herausforderungen im Automobilsektor“ finden Sie unter folgendem Link auf der IDW Website: IDW Positionspapiere

Presseinformation 11/2022
als PDF: IDW Positionspapier Trendwatch: Die neue Mobilität (IDW Presseinfo)

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Kontakt:
Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW)
Leiter Kommunikation: Holger Externbrink
Tersteegenstraße 14 | 40474 Düsseldorf
Tel.: 0211/4561-427 | Fax: 0211/4561-88427 | E-Mail: holger.externbrink@idw.de
Twitter: @IDW_DE

Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW), gegründet 1932, repräsentiert rd. 13.000 Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, damit etwa 80% aller deutschen Wirtschaftsprüfer. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Das IDW wahrt die Interessen seiner Mitglieder, unterstützt deren Berufsausübung durch fachlichen Rat und berufsständische Standards, fördert die Aus- und Fortbildung der Wirtschaftsprüfer und ihres beruflichen Nachwuchses und leistet umfassenden Mitgliederservice. Themen der Rechnungslegung und Prüfung, des Steuer- und Berufsrechts sowie der betriebswirtschaftlichen Beratung sind Gegenstand der Tätigkeit des IDW.

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05.07.2022
IDW Knowledge Paper: Kryptowährungen

Presseinformation 10/2022: Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) befasst sich in seinem neuen Knowledge Paper mit dem Thema Kryptowährungen. Das Finanzinstrument erlebt einen starken Aufschwung, die stark schwankenden Kurse von Bitcoin und Co. halten die Finanzmärkte jedoch in Atem. Mit dem Knowledge Paper vermittelt das IDW Geschäftsleitungen, Aufsichtsräten, Wirtschaftsprüfern und weiteren Interessierten die Grundlagen von Kryptowährungen und klärt über Chancen und Risiken auf.

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13.06.2022
IDW Vorstand Melanie Sack in den Sustainable Finance-Beirat der Bundesregierung berufen

Presseinformation 9/2022: Die Bundesregierung hat Melanie Sack, stellvertretende Vorstandssprecherin des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW), in den Sustainable Finance-Beirat der 20. Legislaturperiode berufen. Sie bringt die umfangreiche Expertise der Wirtschaftsprüfer auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit in den Beirat ein.

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Holger Externbrink

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