IDW Knowledge Paper: Wie projektbegleitende Prüfungen helfen, Infrastruktur- und Transformationsprojekte zum Erfolg zu führen

09.07.2026

Mit dem geplanten Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität stehen Unternehmen und öffentliche Auftraggeber vor einer historischen Investitionsphase. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Steuerung, Transparenz und Risikomanagement dieser Projekte. Das IDW Knowledge Paper zeigt jetzt, wie projektbegleitende Prüfungen die erfolgreiche Umsetzung großer Infrastruktur- und Transformationsprojekte absichern können.

Düsseldorf, 09.07.2026 – Das neue IDW Knowledge Paper legt dar, wie projektbegleitende Prüfungen Unternehmen und öffentliche Projektträger dabei unterstützen, komplexe Vorhaben sicherer umzusetzen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Investitionen verlässlich abzusichern. Grundlage ist der neu gefasste Prüfungsstandard IDW PS 850 n.F. (06.2026).

„Bei großen Infrastruktur- und Transformationsprojekten hat jede Fehlentscheidung gravierende Auswirkungen auf Zeit, Kosten und Ergebnis. Projektbegleitende Prüfungen können bei IT-Projekten, bei der Implementierung von Compliance Anforderungen oder auch bei Reorganisationsmaßnahmen sinnvoll sein.“, sagt Melanie Sack, Sprecherin des IDW Vorstands.

Projektbegleitende Prüfungen setzen nicht erst nach Abschluss eines Projekts an, sondern begleiten die Umsetzung kontinuierlich. Für Unternehmen bedeutet das einen entscheidenden Mehrwert: Fehlentwicklungen, Budget- und Terminrisiken sowie Steuerungsschwächen werden frühzeitig identifiziert, bevor sie zu kostenintensiven Problemen werden. Gleichzeitig erhalten Entscheidungsträger eine unabhängige und belastbare Grundlage für die Steuerung komplexer Projekte.

Das IDW Knowledge Paper beschreibt den risikoorientierten Ansatz entlang aller Projektphasen: Von der Initiierung über Planung und Umsetzung bis hin zur Steuerung und zum Abschluss. Dabei wird neben dem Projekt selbst auch die Qualität des Projektmanagements bewertet. Für Unternehmen entsteht dadurch eine bessere Planbarkeit und die Umsetzungssicherheit steigt.

Das Papier richtet sich damit gezielt an Unternehmen und öffentliche Institutionen, die komplexe Projekte im Kontext der Infrastruktur- und Klimatransformation umsetzen und ihre Steuerungs- und Kontrollsysteme stärken wollen. Gerade in öffentlich finanzierten oder öffentlich regulierten Projekten tragen projektbegleitende Prüfungen zur Vertrauensbildung bei, indem sie eine nachvollziehbare und unabhängige Bewertung durch einen Wirtschaftsprüfer ermöglichen. Diese externe Perspektive erhöht die Glaubwürdigkeit der Projektergebnisse und stärkt das Vertrauen in die Umsetzung gegenüber Stakeholdern, Prüfinstanzen und Fördermittelgebern.

„Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität wird nur dann seine volle Wirkung entfalten, wenn Projekte effizient gesteuert und Risiken frühzeitig sichtbar werden", betont Melanie Sack. „Hier könnten projektbegleitende Prüfungen einen wirklichen Mehrwert schaffen: Sie geben Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern mehr Sicherheit in jeder Projektphase und erhöhen so die Verlässlichkeit der Umsetzung.“

Das IDW Knowledge Paper „Projektbegleitende Prüfungen“ finden Sie unter folgendem Link: Projektbegleitende Prüfungen (IDW Knowledge Paper)

Presseinformation 10/2026 (PDF)

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