Themen in Heft 19.2026 der WPg
In der aktuellen Ausgabe der WPg: „Training von KI-Systemen: berufsrechtliche Zulässigkeit der Nutzung von Mandantendaten“ von Sabine Samtleben sowie weitere Beiträge zu aktuellen Themen aus Wirtschaftsprüfung, Rechnungslegung, Financial Services, Branchen sowie Steuern & Recht.
ASSURANCE
Green and more: Prüfung werblicher Umweltversprechen nach UWG
Von WPin Yvonne C. Meyer und WPin StBin Annette Johne
Umweltversprechen, UWG, EmpCo, Klimaziele: Der Beitrag beleuchtet die Anforderungen an die Prüfung werblicher Umweltversprechen nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Anforderungen von Nachhaltigkeitsberichterstattung und Verbraucherrecht sowie die daraus entstehenden Konsequenzen für Unternehmen und Prüfungspraxis. Anhand von Klimazielen wird insbesondere die Frage betrachtet, wann ein detaillierter und realistischer Umsetzungsplan für ein Umweltversprechen erforderlich ist und wie dessen Prüfung ausgestaltet werden kann.
Berufsrechtliche Zulässigkeit der Nutzung von Mandantendaten für das Training von KI-Systemen – Praxishinweise zum Einsatz in der Wirtschaftsprüfung
Von Ass. jur. Sabine Samtleben
Künstliche Intelligenz, Mandantendaten, Verschwiegenheit, Berufsrecht: Der Beitrag untersucht die berufsrechtlichen Grenzen der Nutzung von Mandantendaten für das Training von KI-Systemen. Im Fokus stehen die Verschwiegenheitspflicht nach § 43 Abs. 1 WPO, die Einbindung von KI-Dienstleistern nach § 50a WPO sowie Anforderungen an Geheimnisschutz und Zweckbindung. Darüber hinaus werden geschlossene und offene KI-Systeme, Anonymisierung und Pseudonymisierung sowie das Risiko des „Memorisierens“ von Trainingsdaten betrachtet.
IT and more: erste Praxishinweise zu IDW PH 9.315DE.3 (07.2026) – Fragen und Antworten zur Prüfung von KI nach ISA [DE] 315 (Revised 2019) und ISA [DE] 330
Von Sabrina Rey und Alexander Aumüller
Künstliche Intelligenz, Risikoorientierung, ISA [DE] 315, ISA [DE] 330: Der Beitrag gibt erste Praxishinweise zur Berücksichtigung von KI im Rahmen der risikoorientierten Abschlussprüfung. Im Mittelpunkt stehen die Identifizierung und Beurteilung von Risiken wesentlicher falscher Darstellungen, die Auswirkungen von KI auf Geschäftsprozesse und interne Kontrollen sowie die Planung geeigneter Prüfungshandlungen.
RECHNUNGSLEGUNG
Anwendungsfragen zum Goodwill-Wertminderungstest
Von Sebastian Weller und Prof. Dr. Robert Braun
Goodwill, Wertminderungstest, Rechnungslegung: Der Beitrag behandelt Anwendungsfragen im Zusammenhang mit dem Wertminderungstest für Geschäfts- oder Firmenwerte und greift damit ein zentrales Thema der bilanziellen Bewertung auf.
FINANCIAL SERVICES
BRUBEG: Erwerb einer wesentlichen Beteiligung, Verschmelzung und Spaltung sowie Anforderungen an Leitungsorgane und Schlüsselpositionen
Von Dr. Max Weber
BRUBEG, Beteiligungserwerb, Verschmelzung, Spaltung: Der Beitrag erläutert die durch das BRUBEG relevanten Anforderungen bei Erwerb einer wesentlichen Beteiligung sowie bei Verschmelzungen und Spaltungen. Zudem werden Anforderungen an Leitungsorgane und Schlüsselpositionen behandelt.
EU-Anti-Geldwäsche-Paket: neue Anforderungen an die Identifizierung von Kunden, die Datenerhebung und die aufsichtliche Prüfung
Von Andrea Schaub und Jörg Haselmeyer
Geldwäscheprävention, Kundenidentifizierung, Datenerhebung, Aufsicht: Der Beitrag beleuchtet die neuen Anforderungen des EU-Anti-Geldwäsche-Pakets. Im Fokus stehen die Identifizierung von Kunden, die Erhebung relevanter Daten sowie die Auswirkungen auf die aufsichtliche Prüfung.
BRANCHEN
Digitaler Rückstand als Risiko – Kliniken unter Handlungsdruck: Auswirkungen der Digitalisierungsabschlagsvereinbarung im Jahresabschluss eines Krankenhauses zum 31.12.2026
Von Bastian Willenborg und Julia Angermann
Krankenhäuser, Digitalisierung, Jahresabschluss: Der Beitrag untersucht die Auswirkungen der Digitalisierungsabschlagsvereinbarung auf den Jahresabschluss eines Krankenhauses zum 31.12.2026. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche bilanziellen Auswirkungen ein digitaler Rückstand für Kliniken haben kann.
STEUERN & RECHT
Teilentgeltliche Übertragung nach § 6 Abs. 5 Satz 3 EStG (BFH-Urteil vom 11.12.2025 – IV R 17/23) – Anwendung der modifizierten Trennungstheorie und Gestaltungsalternativen
Von Dr. Patrick Kompolsek und Dr. Kathrin Stutzenberger
Teilentgeltliche Übertragung, § 6 Abs. 5 Satz 3 EStG, modifizierte Trennungstheorie: Der Beitrag befasst sich mit den steuerlichen Folgen teilentgeltlicher Übertragungen nach § 6 Abs. 5 Satz 3 EStG. Ausgehend vom BFH-Urteil vom 11. Dezember 2025 werden die Anwendung der modifizierten Trennungstheorie sowie mögliche Gestaltungsalternativen dargestellt.
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