16.09.2026

Generative KI in der Abschlussprüfung: IDW gibt Orientierung

Generative Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet auch in der Abschlussprüfung neue Möglichkeiten. Sie kann bei der Analyse großer Informationsmengen unterstützen, Prozesse effizienter gestalten und neue Anwendungen in der Prüfungspraxis ermöglichen. Gleichzeitig stellen sich Fragen zur Verlässlichkeit der Ergebnisse, zum Datenschutz, zur Verantwortlichkeit und zur Sicherung der Prüfungsqualität.

Mit dem IDW PH 9.315DE.2 (07.2026) hat das IDW einen Prüfungshinweis zum Einsatz generativer KI in der Abschlussprüfung erarbeitet. Er ordnet den Einsatz der Technologie in den Rahmen der risikoorientierten Abschlussprüfung ein und gibt Orientierung für die praktische Anwendung.

Welche Einsatzmöglichkeiten bestehen konkret? Wo liegen die Grenzen generativer KI und was müssen Abschlussprüfer beim Einsatz beachten?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines neuen IDW Video-Podcasts. Hagen Müller, Geschäftsführer und KI-Beauftragter der dhpg, und Valerie Wachter vom IDW erläutern, wo generative KI in der Abschlussprüfung sinnvoll eingesetzt werden kann und welche fachlichen und praktischen Herausforderungen damit verbunden sind.

Der verantwortungsvolle Einsatz generativer KI setzt dabei voraus, dass die besonderen Anforderungen an die Abschlussprüfung weiterhin gewahrt bleiben. Die professionelle Verantwortung des Abschlussprüfers und die Anforderungen an die Prüfungsqualität bleiben zentrale Leitplanken.

Zum Video-Podcast:Einsatz generativer KI in der Abschlussprüfung