Symposion "Die Zukunft der Unternehmensberichterstattung"

Das DRSC und das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) veranstalteten am 29.11.2016 in Berlin ein gemeinsames Symposion zum Thema "Die Zukunft der Unternehmensberichterstattung".

Referenten aus der deutschen Wirtschaft, dem BMJV und dem BMF sowie von Standardsettern und Wirtschaftsprüfern hielten die Vorträge, an die sich eine Podiumsdiskussion anschloß.

Die Präsentationen stehen Ihnen unten zum Download zur Verfügung.

Disclosure Overload wird kritisiert

Die klassische Finanzberichterstattung wird zunehmend kritisiert. In diesem Kontext fällt der Begriff des Disclosure Overload, dessen Reduktion sich das IASB mit seinem Projekt "Disclosure Initiative" verpflichtet hat.

Vermehrt nicht-finanzielle Informationen

Darüber hinaus werden den Erstellern vermehrt Informationen abverlangt, die weit über das rein Finanzielle hinausgehen. Begründet wird dies damit, dass die bisherigen Bilanzierungsnormen die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens nicht mehr zutreffend abbilden. National und international werden auch nicht-finanzielle Berichtsinhalte gefordert.

Nachhaltiges Wirtschaften als Ziel

Initiativen verschiedener Organisationen (IIRC, FEE etc.) haben das erklärte Ziel, das Verhalten der Unternehmen hin zu einem nachhaltigen Wirtschaften zu bewegen.

CSR und Country-by-Country-Reporting

Aktuell liegt der Regierungsentwurf zur Umsetzung der CSR-Richtlinie vor. Damit sollen nicht-finanzielle und die Diversität betreffende Informationen im nationalen Recht verankert werden. Das Country-by-Country-Reporting stellt eine weitere Berichtspflicht dar.

Überwachung ist nötig

All diese vorgegebenen Berichtsinhalte sind auf ihre Einhaltung zu überwachen. Der Wirtschaftsprüfer wird teilweise ein Prüfungsurteil zu diesen neuen Berichtserfordernissen abzugeben haben.
 

 

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