IDW Positionspapier zu den Nichtprüfungsleistungen aktualisiert 12.01.2018

Die EU-Regulierung hat zahlreiche Neuerungen zur Erbringung von Nichtprüfungsleistungen des Abschlussprüfers mit sich gebracht. Die Vorschriften gelten seit Juni 2016 und werfen Fragen bei der Auslegung auf. Das IDW Positionspapier zu Nichtprüfungsleistungen des Abschlussprüfers greift diese Fragen auf und gibt Anwendungshinweise für Aufsichtsräte bzw. Prüfungsausschüsse und Abschlussprüfer. Die Änderungen gegenüber der zweiten Auflage (Stand: 12.05.2017) sind durch die Zusätze 'neu' oder 'aktualisiert' gekennzeichnet.

Wesentliche Neuerungen in der dritten Auflage betreffen:

  • Abschnitt 3.3 zur Frage, wann eine Nichtprüfungsleistung "indirekt" für das geprüfte Unternehmen erbracht wird.
  • Abschnitt 4.3.1 zur Frage, welche Honorare für Leistungen des Abschlussprüfers als Honorare für Abschlussprüfungen zu erfassen sind.
  • Abschnitt 4.3.3 und Abschnitt 4.3.4, in denen konkretisiert wird, wann eine Nichtprüfungsleistung "nach Unionsrecht oder nationalem Recht erforderlich" ist, so dass sie nach der EU-Verordnung für Zwecke des 70%-Cap nicht zu berücksichtigen ist.

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