Erfolgreicher Digital Summit mit BDI und IDW 20.10.2017

Bei der Düsseldorfer Veranstaltung standen Aspekte der Digitalisierung im Mittelpunkt. Wie Wirtschaftsprüfer und Unternehmen Potenziale und Strategien entwickeln, gemeinsam auf die Herausforderungen zuzugehen, zeigten Experten auf.

Braucht Industrie 4.0 einen WP 4.0? Diese Frage stellte Prof. Dieter Kempf, Präsident des BDI in seinem Einführungsvortrag. Darin nannte er als entscheidenden Faktor die technischen Rahmenbedingungen für eine digitalisierungsfreundliche Infrastruktur, ebenso das Fachwissen rund um industrielle Produkte und Prozesse.

Es wurde aus den Vorträgen deutlich, dass technologische Veränderungen beim Mandanten auch unmittelbare Auswirkungen auf die Abschlussprüfung haben und somit eine hohe Digitalisierungskompetenz beim Wirtschaftsprüfer vorhanden sein muss.

In den Best Cases gab es anschauliche Schilderungen aus der Praxis zu den Themen Cyber-Crime und Cyber-Sicherheit, zur Implementierung eines Tax Compliance Management Systems und zur Veränderung von Geschäftsmodellen und die daraus folgenden Auswirkungen auf das Datenmanagement.

Der Nachmittag gehörte den Break-Out-Sessions, die die Chancen und Risiken von Cloud Computing thematisierten und zu klären versuchten, inwieweit die Blockchain bei der Digitalisierung im Rechnungswesen eine Rolle spielen kann. In der Plenumsdiskussion wurden alle Themen nochmals angeschnitten.

Dr. Klaus-Peter Feld, geschäftsführendes Mitglied des IDW Vorstands, fasste die intensiven Eindrücke des Tages in seinem Schlussvortrag zusammen. Er warnte dabei vor zuviel Transparenz bei der Preisgabe von Daten, in der Öffentlichkeit müsse Vertrauen in die Digitalisierung aufgebaut werden.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der November-Ausgabe der IDW Life.

Das IDW Positionspapier zur Digitalisierung finden Sie hier.