Besondere Ausgleichsregelung nach dem EEG (IDW PH 9.970.10) 28.04.2017

Am 30.06.2017 endet die materielle Ausschlussfrist für die reguläre Antragstellung auf Besondere Ausgleichsregelung beim BAFA. Vor dem Hintergrund des EEG 2017 ist nach dem geänderten IDW PH 9.970.10  die bisherige Abkürzung "EEG 2014" jeweils durch "EEG 2017" zu ersetzen. Verweise auf die Durchschnittsstrompreisverordnung (DSPV) sind teilweise zu konkretisieren. Im Prüfungsvermerk ist jetzt auf den Entwurf eines IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW EQS 1) zu verweisen statt wie bisher auf die Gemeinsame Stellungnahme der Wirtschaftsprüferkammer und des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (VO 1/2006).

Unternehmen, die eine Begrenzung der EEG-Umlage nicht erlangen, weil ihre Stromkostenintensität wegen ihrer nicht umlagepflichtigen Strommengen nicht den Wert nach § 64 Abs. 1 Nr. 2 EEG 2017 erreicht, können unter den Voraussetzungen des § 64 Abs. 5a i.V.m. Abs. 1 EEG 2017 erstmalig einen Antrag stellen. IDW PH 9.970.10 geht jedoch nicht auf die Besonderheiten dieser Prüfung ein. Hierzu wird in Kürze eine Sitzungsberichterstattung des Arbeitskreises "Prüfung nach KWKG und EEG" veröffentlicht.

IDW PH 9.970.10 wird in Heft 5/2017 der IDW Life veröffentlicht werden.