WPg 7.2021, S. 468

Working-Capital-Management bei internationalen Wertschöpfungsketten
Von Larissa Brunnhuber, M.Sc.

Gezieltes Working-Capital-Management nimmt im Konzern eine immer wichtigere Rolle bei der Freisetzung von Liquidität ein; es wird daher verstärkt in Konzernen ein- und umgesetzt. Besondere Aspekte sind allerdings bei international tätigen Konzernen zu berücksichtigen, sobald konzerninterne grenzüberschreitende Transaktionen an Bedeutung gewinnen. Aus steuerlicher Sicht müssen die angewendeten Verrechnungspreise dabei dem Fremdvergleichsgrundsatz standhalten. Die durch ein aktives Working-Capital-Management entstehenden Anknüpfungspunkte an steuerliche Fragestellungen zu Verrechnungspreisen werden im Folgenden näher untersucht.