WPg 7.2018, S. 512

Juristische Dienstleistungen im Zusammenhang mit Grundstücken
Von RA StB Dr. Ulrich Grünwald und RA Christian Möser

Das BMF hat mit Schreiben vom 05.12.2017 seine Auffassung in Abschnitt 3a.3 UStAE zur Bestimmung des Leistungsorts bei juristischen Dienstleistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück an das europäische Recht angepasst und um zahlreiche Beispiele ergänzt. Berater und Mandanten können im Hinblick auf bestimmte Leistungen, über deren umsatzsteuerrechtliche Behandlung eine geänderte Verwaltungsauffassung vorliegt, zur Berichtigung von Steuererklärungen und Rechnungen verpflichtet sein. Der vorliegende Beitrag stellt Hintergrund und Inhalt des BMF-Schreibens vor und zeigt auf, für welche Zeiträume und Fallgruppen eine Berichtigung in Betracht kommen kann.