WPg 7.2018, S. 477

Regulierungsdichte der (Gender) Diversity-Berichterstattung - Was kommt auf Aufsichtsrat und Abschlussprüfer zu?
Von Prof. Dr. Patrick Velte

Nach dem Ausbruch der Finanzkrise 2008/2009 hat die nicht-finanzielle Berichterstattung als Informationsinstrument für Stakeholder erheblich an Bedeutung gewonnen. Durch die damit einsetzende zunehmende Regulierung der nicht-finanziellen Angaben ist in jüngerer Zeit das sogenannte (Gender) Diversity Reporting als neue Teilmenge der nicht-finanziellen Berichterstattung bei Unternehmen des öffentlichen Interesses entstanden. Der Beitrag beschreibt nach einer kurzen Darstellung der normativen Rahmenbedingungen die zentralen Berichtsinhalte des (Gender) Diversity Reporting und deren Implikationen für die Prüfung durch Aufsichtsrat und Abschlussprüfer.