WPg 3.2019, S. 137

Quartalsberichterstattung in 15 EU-Mitgliedstaaten nach Umsetzung der Transparenzrichtlinie- Änderungsrichtlinie
Von Gülcan Erkilet und Prof. Dr. Rainer Kasperzak

Der regulatorische Entwicklungsprozess der Quartalsberichterstattung ist in Europa von einer hohen Volatilität gekennzeichnet. Während sich die Halbjahresberichterstattung inzwischen etabliert hat, divergieren die Meinungen zur Nützlichkeit und zu den rechtlichen Anforderungen einer quartalsweisen Berichterstattung erheblich. Auf EU-Ebene war ein jahrzehntelanger Prozess zu beobachten, der mit der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie 2013 – zumindest vorerst – abgeschlossen zu sein scheint. Im Folgenden wird untersucht, wie 15 EU-Mitgliedstaaten die Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie in ihre nationale Gesetzgebung transformiert haben und welchen regulatorischen Anforderungen die Quartalsberichterstattung in diesen Staaten unterliegt.