WPg 12.2020, S. 701

ARUG II: Ad-hoc-Zustimmung zu Geschäften mit nahestehenden Personen
Von WP StB Georg Lanfermann

Unmittelbar mit dem Inkrafttreten des ARUG II haben börsennotierte Aktiengesellschaften organisatorische Vorkehrungen hinsichtlich einer Ad-hoc-Zustimmung zu Geschäften mit nahestehenden Personen durch den Aufsichtsrat zu treffen. Der Aufsichtsrat kann sich dabei auch eines besonders gebildeten Ausschusses bedienen, der zeitnah solche Geschäfte überprüft und die Zustimmung erteilen kann. Der folgende Beitrag beleuchtet die praktischen Herausforderungen dieser Ad-hoc-Zustimmungspflicht, vor allem im Hinblick auf die Verknüpfung mit bestehenden Berichterstattungsprozessen im betroffenen Unternehmen.