WPg 11.2019, S. 603

Auslegungsfragen zur Risikoberichterstattung in der nicht-finanziellen Erklärung
Von Dr. Michael Huter

Große, kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Arbeitnehmern sind dazu verpflichtet, ihren Lagebericht um eine sogenannte nicht-finanzielle Erklärung zu erweitern. Darin ist in Bezug auf zumindest fünf nicht-finanzielle Aspekte – z.B. Umwelt- und Arbeitnehmerbelange – unter anderem über Risiken zu berichten. Für die betroffenen Unternehmen sind mit den gesetzlichen Vorschriften zahlreiche konzeptionelle und praktische Herausforderungen verbunden. Obgleich das DRSC die entsprechenden handelsrechtlichen Anforderungen mit DRS 20 konkretisiert hat, fällt die Praxis der Risikoberichterstattung in der nicht-finanziellen Erklärung bislang zurückhaltend aus. Insoweit entwickelt der folgende Beitrag anwenderorientierte Antworten auf grundlegende Fragen der praktischen Risikoberichterstattung in der nicht-finanziellen Erklärung.