WPg 10.2019, S. 548

IT-Einsatz im Qualitätssicherungssystem der Wirtschaftsprüferpraxis
Von Prof. Dr. Elisabeth Scherr

Mit dem Jahr 2016 wurde die jüngste EU-Abschlussprüferreform in deutsches Recht umgesetzt. Zu den Neuregelungen zählen auch konkretisierende Vorschriften zum internen Qualitätssicherungssystem bei der gesetzlichen Abschlussprüfung. Dazu wurde erstmals in § 55b Abs. 2 WPO ein detaillierter Anforderungskatalog verankert. Dessen Mindestanforderungen enthalten Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen beim Einsatz von IT – ein Ausdruck der zunehmenden Bedeutung der Informationstechnologie in der Berufspraxis. Im diesem Beitrag sollen Aussagen in den Prüfungsnormen zum qualitätssichernden IT-Einsatz und IT-Risikomanagement in der Abschlussprüfung umfassend erhoben und systematisiert werden. Zudem werden Umsetzungsbeispiele aus der Berufspraxis vorgestellt.