WPg 10.2018, S. 659

Heilung von Bilanzierungsfehlern im Rahmen der Organschaft
Von WP StB Dipl.-Kfm. Karl Petersen

Der zivilrechtlich wirksame Abschluss eines Gewinnabführungsvertrags und dessen tatsächliche Durchführung während der gesetzlich geforderten Mindestdauer sind notwendige Voraussetzungen für die Anerkennung einer ertragsteuerlichen Organschaft. Hinzu tritt die Schwierigkeit, die Höhe des „ganzen“ abzuführenden Gewinns zutreffend zu ermitteln. Vielfach können „verunglückte“ Organschaften nur mit Hilfe der sogenannten Durchführungsfiktion nach § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 4 KStG gerettet werden.