FEE: Risikovorsorge und Rücklagenbildung bei Banken

Die Fédération des Experts Comptables Européens (FEE) hat am 12.01.2010 ein Papier mit dem Titel „Bank Provisioning and Reserving: A Comparison of Alternatives“ veröffentlicht. Darin erläutert die FEE die Bedeutung bestimmter Begriffe, die vor allem von politischen ­Entscheidungsträgern, Kreditinstituten, Aufsichtsbehörden und Bilanzierenden gebraucht werden, wenn es um die Risikovorsorge und Rücklagenbildung bei Kreditinstituten geht. Anlass der Veröffentlichung ist die Wahrnehmung, dass die in dem Papier aufgeführten Begriffe häufig uneinheitlich verwendet werden und sich bislang kein gemeinsames Verständnis hinsichtlich ihrer Bedeutung entwickelt hat. Das Faktenpapier enthält keine Bewertung der Sachlage durch die FEE; es richtet sich vor allem an solche Leser, die sich für Fragen der Bewertung von Finanzinstrumenten interessieren, ohne über Detailkenntnisse zu verfügen.

Allgemeiner Hintergrund ist die aktuelle Diskussion um die Eignung des sog. Expected-Loss-Modells für die Bestimmung der Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten, vor allem von Forderungsausfällen. Dazu hatte der IASB am 25.06.2009 eine sog. Request for Information und Anfang November 2009 einen Entwurf ED/2009/12 „Financial Instruments: Amortised Cost and Impairment“ zur Stellungnahme veröffentlicht. FEE und EFRAG hatten hierauf mit einem am 09.12.2009 vorgestellten Papier „Impairment of Financial Assets – The Expected Loss Model“ reagiert.


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