WPg 2/2010, S. 145 bis 154
Prof. Dr. Bernhard Pellens, Jun.-Prof. Dr. Ulfert Gronewold und Adam Strzyz
Geplante Neuerungen für das Ergebnis je Aktie nach IAS 33 – eine kritische Würdigung unter Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen
Als Teil des kurzfristigen Konvergenzprojekts arbeiten FASB und IASB daran, die Berechnung des Ergebnisses je Aktie (earnings per share, EPS) nach IAS 33 bzw. SFAS 128 zu vereinheitlichen und zu vereinfachen. Das bisherige Resultat dieser Bemühungen stellt aus Sicht des IASB der im August 2008 veröffentlichte Standardentwurf „Simplifying Earnings per Share – Proposed Amendments to IAS 33“ dar. Zwar lassen die darin enthaltenen Änderungsvorschläge die grundsätzliche Berechnung des verwässerten und unverwässerten EPS weitgehend unverändert, jedoch würden nach den Plänen der Standardsetter verschiedene Spezialfälle und Detailfragen künftig neu geregelt. Aufgrund der herausragenden Bedeutung des EPS als Performancekennzahl innerhalb der Kapitalmarktkommunikation können die Pläne für die Unternehmenspraxis somit durchaus große Bedeutung entfalten. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in der hohen Anzahl der eingegangenen und bislang noch nicht vollständig vom IASB ausgewerteten Kommentierungsschreiben wider. Vor diesem Hintergrund hat der vorliegende Beitrag zum Ziel, die vorgeschlagenen Änderungen des ED IAS 33 den aktuellen Regelungen gegenüberzustellen und diese unter Berücksichtigung der Kommentierungen aus der Praxis kritisch zu würdigen.
Autorenangaben
Prof. Dr. Bernhard Pellens
Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Unternehmensrechnung an der Ruhr-Universität Bochum
Jun.-Prof. Dr. Ulfert Gronewold
Inhaber der PwC Stiftungsprofessur für Auditing/Wirtschaftsprüfung an der Ruhr-Universität Bochum
Adam Strzyz
Wissenschaftlicher Mitarbeiteram Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung an der Ruhr-Universität Bochum
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